Doppelte Transformation

U8 ist eine Transformation im doppelten Sinn. Die Transformation eines Bürogebäudes zu einer gemischten Nutzung mit einer insgesamt deutlich grösseren Fläche – und gleichzeitig ein erster Baustein in der Transformation des Quartiers Weyermannshaus West. Ein Haus macht Zukunft – das ist U8.

Nachhaltige Kreisläufe schaffen

U8 legt grossen Wert auf ressourcenschonendes Bauen und orientiert sich an den Grundsätzen der Kreislaufwirtschaft. Zur Nachhaltigkeitsstrategie des Projekts gehören 4 zentrale Eckpunkte (siehe Grafik).

Zur Nachhaltigkeitsstrategie gehört auch der umfassende Einsatz von Photovoltaik, um möglichst viel der für den Betrieb benötigten Energie selbst zu erzeugen. Dafür sollen insbesondere auch die Fassaden genutzt werden. Mit all diesen Massnahmen strebt U8 das Goldlevel des Nachhaltigkeitslabel «green property» an.

1 Reduktion
1 Reduktion

Weglassen, was nicht unbedingt nötig ist

Als neue Lüftungsanlagen werden beispielsweise bestehende Anlagen aus dem Bürogebäude neu auf dem Dach installiert.

2 Wiederverwendung
2 Wiederverwendung

Bestehende Strukturen oder Bauteile weiterverwenden

Das heutige Gebäude wird bis auf die bestehende Tragstruktur zurückgebaut und anschliessend neu aufgebaut. Dank der bestehenden Tragstruktur aus massiven Untergeschossen und Stahlstützen, Stahlträgern und Blech-Betonverbunddecken müssen keine neuen Bauteile hergestellt werden. So werden die CO2-Emissionen reduziert.

3 Nachhaltige Baustoffe
3 Nachhaltige Baustoffe

Verwendung von nachhaltigen Baustoffen mit möglichst tiefer CO2-Bilanz

Die Aufstockungen mit Wohnungen auf dem Sockel im Norden und im Westen sind als Holzkonstruktion vorgesehen, sowohl Aussenwände als auch Innenwände und Decken.

4 Design for Disassembly
4 Design for Disassembly

Rückbaubarkeit bei der Planung und beim Bau mitdenken

Stahlkonstruktionen, wie die Tragstruktur des Laubengangs, sind besonders geeignet für verschraubte Verbindungen. Zudem wird mit vorfabrizierten Elementen gearbeitet, die als Böden in die Stahlkonstruktion eingelegt werden, anstatt sie vor Ort zu betonieren.

Auf Bestand aufbauen

In der Transformation des Gebäudes achtet die Bauherrschaft sehr stark darauf, auf dem Bestand aufzubauen. Der Turm wird erhalten, erweitert und saniert, seine Höhe bleibt gleich. Der Sockel und die darauf entstehenden drei zusätzlichen Etagen bieten Platz für ein vielfältiges Wohnangebot – so vielfältig wie auch die Bewohnerinnen und Bewohner sein sollen: Ihr Mix wird der Schlüssel zu einer nahtlosen Integration von U8 in die Nachbarschaft sein.

Impressionen Bestandesbau

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